Neurotechnologie & Hörrehabilitation
Von Cochlea-Implantaten zu direkten neuronalen Hörschnittstellen
Beschreibung
Das Forschungsprogramm Neurotechnologie und Hörrehabilitation am INI Hannover verbindet Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Neurochirurgie, Neurowissenschaften und Neurotechnologie mit dem Ziel, Hören bei schwersten Formen von Hörverlust wiederherzustellen und neue Schnittstellen zum auditorischen Nervensystem zu entwickeln.
Das Spektrum reicht vom Cochlea-Implantat (CI) über das Auditory Brainstem Implant (ABI) und das Auditory Midbrain Implant (AMI) bis zum neu entwickelten Auditory Nerve Implant (ANI).
Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung implantierbarer Neuroprothesen, präzise mikrochirurgische Implantationstechniken, die Optimierung elektrischer Stimulation neuronaler Strukturen sowie die individualisierte postoperative Hörrehabilitation.
Durch die enge Verbindung von HNO-Chirurgie und Neurochirurgie mit Neurophysiologie, Bildgebung, Signalverarbeitung und Neuroengineering sollen bestehende Hörimplantate weiter verbessert und neue Generationen neuronaler Hörschnittstellen entwickelt und klinisch translatiert werden.
Schwerpunkte
Wissenschaftliche Kooperationen

University of Minnesota, Minneapolis, USA
Biomedical Engineering / Neuroengineering Auditory Neuroprosthetics

University of Utah, Salt Lake City, USA
Biomedical Engineering Neural Interfaces / Neuroengineering

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Neuroradiologie Biomedizinische Magnetresonanz / 7-Tesla-MRT

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg
funktionelle Neurobildgebung Neuroplastizität / Neurowissenschaften

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Deutsches HörZentrum Hannover Hearing4all
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