Suche

StartseiteProf. Dr. med. Fedor Heidenreich

Prof. Dr. med. Fedor Heidenreich

Prof. Dr. med. Fedor Heidenreich

Senior Consultant Neurologie am INI – International Neuroscience Institute®

Termin vereinbaren

Berufliches Profil

Prof. Dr. med. Fedor Heidenreich ist ein international ausgewiesener Neurologe mit langjähriger klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung in der allgemeinen Neurologie und besonderer Expertise in der Multiplen Sklerose, klinischen Neuroimmunologie und neuromuskulären Erkrankungen.

Heute ist Prof. Heidenreich als Senior Consultant für Neurologie am INI – International Neuroscience Institute®tätig. Er führt regelmäßige Sprechstunden in der neurologischen Ambulanz durch und steht darüber hinaus für neurologische Konsile bei komplexen klinischen Fragestellungen zur Verfügung.

Sein klinisches Spektrum umfasst die gesamte allgemeine Neurologie. Besondere Schwerpunkte liegen auf der Multiplen Sklerose und anderen immunvermittelten Erkrankungen des Nervensystems, der Myasthenia gravis und weiteren neuromuskulären Erkrankungen, Polyneuropathien sowie der Parkinson-Krankheit und anderen Bewegungsstörungen. Darüber hinaus verfügt Prof. Heidenreich über umfassende Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung kognitiver Störungen und Demenzen sowie vaskulärer Erkrankungen des Gehirns.

Prof. Heidenreich studierte Medizin in Aachen, Mainz und London. Im Anschluss war er zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor von Prof. John Newsom-Davis am Royal Free Hospital und am National Hospital, Queen Square, in London tätig. Dort beschäftigte er sich intensiv mit neuromuskulären und neuroimmunologischen Erkrankungen und legte damit früh einen Schwerpunkt auf ein Gebiet, das seine weitere wissenschaftliche und klinische Laufbahn prägen sollte.

Seine Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie absolvierte Prof. Heidenreich an der Neurologischen Universitätsklinik Düsseldorf unter Prof. Hans-Joachim Freund. Dort wurde er 1994 zum Oberarzt ernannt und habilitierte sich 1995 für das Fach Neurologie.

Anschließend wechselte er an die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), wo er als Leitender Oberarzt an der Neurologischen Klinik unter Prof. Reinhard Dengler tätig war.

Von 2002 bis Juli 2024 war Prof. Heidenreich Chefarzt der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie des DIAKOVERE Henriettenstifts Hannover. Über mehr als zwei Jahrzehnte verantwortete er dort die neurologische Akutversorgung und entwickelte zugleich mehrere spezialisierte ambulante Behandlungsangebote weiter.

Neben der Versorgung akuter neurologischer Erkrankungen und Schlaganfälle bildeten insbesondere die Multiple Sklerose und andere immunvermittelte Erkrankungen des Nervensystems sowie die Parkinson-Krankheit zentrale Schwerpunkte seiner klinischen Tätigkeit. In den späteren Jahren seiner Leitung baute er zudem eine Abteilung für neurologische Frührehabilitation auf.

Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt insbesondere auf dem Gebiet der Neuroimmunologie und Multiplen Sklerose. Die Verbindung von klinischer Erfahrung und wissenschaftlicher Beschäftigung mit immunvermittelten Erkrankungen des Nervensystems prägt seine Tätigkeit seit vielen Jahren.

Prof. Heidenreich verfügt über die Zertifikate für Elektroenzephalographie (EEG) und Elektromyographie (EMG) der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung sowie über die Fachkunde für Laboruntersuchungen in der Neurologie.

Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der American Academy of Neurology (AAN) und weiterer neurologischer Fachgesellschaften. Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren besonders für Patienten mit Multipler Sklerose. Er ist Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und Mitglied des Ärztlichen Beirats des Bundesverbandes.

Seine Tätigkeit am INI verbindet mehr als drei Jahrzehnte klinisch-neurologische Erfahrung mit besonderer Expertise in Neuroimmunologie, Multipler Sklerose und komplexer neurologischer Differentialdiagnostik. Damit ergänzt er die diagnostische Neurologie des INI insbesondere bei Patienten mit komplexen immunologischen, neuromuskulären, neurodegenerativen und vaskulären Erkrankungen.