Prof. Dr. med. Peter M. Vogt

Direktor der Abteilung für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am INI – International Neuroscience Institute®
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Berufliches Profil
Prof. Dr. med. Peter M. Vogt ist ein international renommierter Plastischer, Ästhetischer und Rekonstruktiver Chirurg mit besonderer Expertise in der rekonstruktiven Mikrochirurgie, Handchirurgie, peripheren Nervenchirurgie, Verbrennungsmedizin sowie der funktionellen und ästhetischen Wiederherstellung komplexer Gewebedefekte.
Ab dem 1. Oktober 2026 leitet Prof. Vogt die Abteilung für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am INI – International Neuroscience Institute® Hannover. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie und den weiteren operativen Fachgebieten des INI, insbesondere bei komplexen Rekonstruktionen nach Tumoroperationen und Verletzungen, schwierigen Wundsituationen sowie bei Erkrankungen und Verletzungen peripherer Nerven.
Ausbildung und akademischer Werdegang
Prof. Vogt studierte Humanmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, wo er auch promovierte. Seine chirurgische Weiterbildung absolvierte er an der Universitätsklinik Lübeck und an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dabei erhielt er eine breite operative Ausbildung unter anderem in der Viszeral- und Transplantationschirurgie unter Prof. Rudolf Pichlmayr, der Unfallchirurgie unter Prof. Harald Tscherne sowie der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie unter Prof. Hans Georg Borst. 1991 wurde er Facharzt für Chirurgie.
Anschließend spezialisierte er sich an der Universitätsklinik für Plastische Chirurgie, Handchirurgie und Schwerbrandverletzte des Bergmannsheil der Ruhr-Universität Bochum unter Prof. Hans Ulrich Steinau. 1994 erhielt er die Facharztanerkennung für Plastische und Ästhetische Chirurgie, 1996 die Zusatzbezeichnung Handchirurgie und 1998 die Qualifikation in spezieller plastisch-chirurgischer Intensivmedizin.
Im Rahmen eines Forschungsstipendiums arbeitete Prof. Vogt an der Harvard Medical School in Boston und als Research Fellow in der Division of Plastic Surgery des Brigham and Women’s Hospital unter Prof. Elof Eriksson.
1994 habilitierte er sich für Plastische Chirurgie an der Ruhr-Universität Bochum und wurde dort 1999 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Im Jahr 2001 folgte er dem Ruf auf die C4-Professur für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Einen Ruf auf die Universitätsprofessur für Wiederherstellungschirurgie an der Universität Zürich lehnte er 2005 ab.
Seit 2006 leitete Prof. Vogt die neu aufgebaute Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der MHH. Seit 2020 war er zusätzlich Vorsitzender des Zentrums Chirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover.
Klinische Schwerpunkte
Das klinische Spektrum von Prof. Vogt umfasst die plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie, rekonstruktive Mikrochirurgie, Handchirurgie und periphere Nervenchirurgie.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wiederherstellung von Form und Funktion durch körpereigenes Gewebenach schweren Verletzungen, Verbrennungen, Tumoroperationen und angeborenen Fehlbildungen. Hierzu gehören komplexe mikrochirurgische Gewebetransplantationen ebenso wie rekonstruktive Eingriffe an Haut, Weichteilen, Muskel, Knochen und Nerven.
Besondere Expertise besitzt Prof. Vogt in der peripheren Nervenchirurgie, einschließlich Erkrankungen und Verletzungen des Armnervengeflechts, sowie in Verfahren zur funktionellen Wiederherstellung bei Nervenlähmungen. Hinzu kommen das gesamte Spektrum der Handchirurgie und moderne Verfahren der ästhetischen Chirurgie.
Am INI besitzt insbesondere die Verbindung von rekonstruktiver Mikrochirurgie, Hand- und peripherer Nervenchirurgie mit der Neurochirurgie einen besonderen Stellenwert.
Forschung und wissenschaftliche Tätigkeit
Prof. Vogts wissenschaftliche Schwerpunkte liegen in der Wundheilung, rekonstruktiven Chirurgie, Verbrennungsmedizin, Regenerationsbiologie und im Tissue Engineering. Seine Forschung beschäftigt sich unter anderem mit der Regeneration und dem Ersatz von Haut, Fettgewebe, Muskel, Gefäßen, Nerven und Knochen sowie mit Angiogenese und zellbasierten Therapieverfahren.
Ein wesentliches Ziel seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist die Translation neuer biologischer und technologischer Verfahren in die klinische rekonstruktive Chirurgie. Prof. Vogt ist Autor und Co-Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Buchbeiträge und war an einer Vielzahl klinischer und experimenteller Forschungsprojekte beteiligt.
Nationale und internationale wissenschaftliche Führung
Prof. Vogt hat zahlreiche führende Funktionen in bedeutenden nationalen und internationalen Fachgesellschaften übernommen. Er war unter anderem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung und der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).
Von 2013 bis 2015 war er Präsident der European Burns Association (EBA) und von 2014 bis 2015 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). 2019 wurde er Senator der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.
Zu seinen internationalen Mitgliedschaften zählen unter anderem die American Association of Plastic Surgeons, die American Society of Plastic Surgeons, die European Association of Plastic Surgeons, die International Society for Burn Injuries, der Plastic Surgery Research Council, USA, sowie die European Academy of Sciences and Arts. Darüber hinaus ist beziehungsweise war er Mitglied zahlreicher deutscher Fachgesellschaften für Plastische Chirurgie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie, Mikrochirurgie, Senologie und Verbrennungsmedizin.
Prof. Vogt wurde zu Gastprofessuren und akademischen Aufenthalten an international renommierten Institutionen eingeladen, darunter die Harvard Medical School, das MD Anderson Cancer Center in Houston, das Shriners Burn Center der University of Texas in Galveston und die University of California, Irvine, sowie Universitäten und spezialisierte Zentren in Belgrad, Baku und Kuwait.
Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Grant Award der Plastic Surgery Educational Foundation, den Joseph E. Murray Resident Award, den Von-Langenbeck-Preis der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, den Innovationspreis der BioRegionen und den Edgar-Ungeheuer-Preis. 2014 wurde er zur renommierten Mowlem Lecture der britischen und europäischen plastisch-chirurgischen Fachgesellschaften eingeladen.
Am INI verbindet Prof. Vogt rekonstruktive und ästhetische Chirurgie, Mikrochirurgie, Handchirurgie und periphere Nervenchirurgie mit jahrzehntelanger universitärer Erfahrung und translationaler Forschung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die bestmögliche Wiederherstellung von Funktion und Form sowie eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlung mit modernen und möglichst schonenden Operationsverfahren.
Curriculum Vitae
Das Curriculum Vitae wird derzeit aufbereitet und in Kürze ergänzt.
in Vorbereitung
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